Voneinander lernen in den Osterferien: "Diversity in US-Education“

Datum: 
Samstag, 30. April 2011


Lehrerin der Melibokusschule aus 260 Bewerbern deutschlandweit ausgewählt

Die Deutsch-Amerikanische Fulbright Kommission (Berlin) veranstaltete vom 16. bis 30. April 2011 ein Weiterbildungsprogramm in San Antonio, Texas, für deutsche Lehrerinnen und Lehrer. Eine der 16 Stipendiaten, die ausgewählt wurden, war Beate Schuchmann von der Melibokusschule in Alsbach-Hähnlein.
Das unter dem Titel „Diversity in US- Education 2011“ durchgeführte Programm ermöglichte durch Vorträge, Diskussionen und vor allem Besuche verschiedener amerikanischer Schulen (von kindergarten über Middle und High School bis Universitätsniveau) unmittelbare Einblicke in das Bildungssystem in Texas, den Umgang mit zentralen Leistungsmessungen und Mehrsprachigkeit. Auf der Agenda standen aber auch ein Vortrag des mexikanischen Außenministers a. D., ein Besuch bei den NBA-Playoffs der San Antonio Spurs, Sightseeing in San Antonio und eine Fahrt ins „Hill Country“.
Auswirkungen auf den Unterricht?
„Diese Fortbildung hat meinen Unterricht und mich persönlich vielfältig bereichert: Jeder Lehrer erlebt täglich die Unterschiedlichkeit der Kinder in einem Klassenraum; auch in Gymnasialklassen ist kein Schüler wie der andere. 
Vielfalt (engl.: diversity) birgt ein enormes Potenzial, das wir täglich noch viel intensiver nutzen können, um mit- und voneinander zu lernen und als Schulgemeinschaft miteinander zu leben.
Wenn man nicht nur mit Verstand, sondern auch `mit Herz und Hand´ unterrichten will, muss man, meiner Ansicht nach, viele praktische Erfahrungen in einem Land gesammelt haben, dessen Sprache man lehrt: Durch diese Fortbildung kann ich nun wieder Mehr-Wissen (etwa über Zustände an der Grenze zwischen den Vereinigten Staaten und Mexiko), neue persönliche Erlebnisse, aber auch Bilder und Prospektmaterial zum Anschauen, Rezepte zum Nachkochen u.v.m. in den Unterricht einfließen lassen.“
In Zukunft könnten durch die persönlichen Beziehungen, die geknüpft wurden, Kontakte zwischen Schulklassen hergestellt werden. Geplant ist außerdem eine Präsentation über Schulen und Unterrichtsgestaltung in den USA zusammen mit Frau Jaronicki, die vor zwei Jahren an einem ähnlichen Fulbright-Programm teilnahm. Möglicherweise ergeben sich in anschließenden Diskussionen fruchtbare Ideen für die eigene Schulentwicklung.

Fulbright: Programme nicht nur für Lehrer
„Die hervorragende Organisation durch die Veranstalter und hohe Motivation aller Beteiligten haben diese Fortbildung zu einem ganz besonderen Erlebnis gemacht, das ich nie vergessen werde und all meinen Kolleginnen und Kollegen nur empfehlen kann!“
Fulbright bietet außerdem Stipendien für Studierende und Graduierte von Universitäten und Fachhochschulen (nähere Informationen über das Deutsch-Amerikanische Fulbright Programm unter: www.fulbright.de)

[Schu]

Thema: 
Impressum Entwicklung und Umsetzung: Computer Development & Consulting