Europaparlament-9G

Datum: 
Sonntag, 1. April 2012

Frühjahr 2012: Die Klassen 9a, 9b und 9c im Europaparlament Straßburg
In den vergangenen Monaten stand nichts so intensiv auf dem Prüfstand wie die Europäische Union. Ist Deutschland der Zahlmeister der Union, was machen denn die anderen Länder usw. Daher ist es auch verständlich, dass diese Fragen im Zusammenhang mit dem PoWi-Unterricht behandelt werden. Doch viel intensiver ist diese Auseinandersetzung, wenn sie unmittelbar an der Quelle passiert. Und wo könnte dies besser stattfinden als dort, wo die Europa-Politiker sitzen: Im Europaparlament in Straßburg.
Es ist mittlerweile fast schon eine Tradition geworden, im Rahmen des PoWi-Unterrichts der 9ten- Gymnasial, bzw. 10ten- Realschulklassen eine Exkursion nach Straßburg zu unternehmen.
So stiegen die Klassen 9a, 9b und 9c am Mittwoch, 14. März 2012, frühmorgens in den Bus Richtung Frankreich. Zum Programm dieser Veranstaltung gehört natürlich ein Besuch des großen Plenumssaals. Wie immer, wenn der Besuchstermin vormittags liegt, ist die Anzahl der anwesenden EU-Parlamentarier stark reduziert, sehr zum Missfallen der Schülerinnen und Schüler. Mittags jedoch, wenn es um die wichtigen Abstimmungen geht, sind die Abgeordneten in der Regel vollzählig anwesend. Ein Highlight war während des halbstündigen Aufenthalts auf der Besuchertribune sicherlich die Benutzung der Kopfhörer, welche den Schülern erlaubte, die Debatte im Parlament in allen Sprachen der EU original bzw. übersetzt verfolgen zu können. Nach dem Besuch des Plenums ging es mit einer 90-minütigen Diskussion mit einem Mitarbeiter des Eu-Parlaments weiter. Dort konnten die Schüler und Schülerinnen ihre im PoWi-Unterricht vorbereiteten Fragen anbringen und dabei noch viel über die Geschichte und den Aufbau der EU erfahren.
Wenn man nun auch schon einmal in Frankreich weilt, ist ein Besuch der Straßburger Innenstadt natürlich absolut notwendig. Während sich ein paar Lehrer mit Weinflaschen und Eclairs (lecker) eindecken, erforschen die Schülerinnen und Schüler lieber die länderspezifischen Unterschiede von McDonald. Einige sollen sich sogar in das Straßburger Münster verirrt haben. Und das wäre sicherlich nicht passiert, wenn Herr Ecker-Pulz frühzeitig offenbart hätte, dass man bis zum McDonald nicht quer durch die Innenstadt hätte laufen müssen, sondern es direkt neben dem Busparkplatz hätte finden können (grins!).

Peter Ecker-Pulz

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